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nothwendig ungenaue Erwähnung meines Befindens EuereTheilnahme nur betrübt und verwirrt, ohne mir helfen zukönnen. Ich war auch so abgespannt und schwach im Kopf, wietheils noch, daß ich Tage lang an der Feder kaute und kaumdrei Zeilen zu Stande brachte. So konnte ich denn nichtschreiben und wartete die bessere Stunde ab. Und nun, da dieFüße wieder im Normalstand, aber in lederne Strümpfe einge-schnürt sind und ich wieder ausgehen und essen und trinkenkann, setzte ich mich nieder, Euch zu danken für den liebevollenGevattcrbrief mit der Anzeige, daß ich Euch in gleicher Stundeschier zu Exequien hätte einladen mögen. Da empfing ichSteinle's Anzeige von des Kindes Heimholung. Gott trösteEuch, das liebe Kind ist zu beneiden! — Mit Rührungvernahm ich aus Steinle's Brief die liebevolle Theilnahme,welche die Geschwister und Nichten Euch bewiesen, segne sieGott dafür und Euch selbst, daß Ihr durch Wandel undBeispiel und durch fromme, katholische Zucht Euerer Kinder,ihnen manche Erweckung, Mahnung, Tröstung zuführen möget,welche eine mehr den Einflüssen der Welt ausgesetzte Stellungihnen heilsam machen könnte. Ach, Gott lehre Euch Alles, undEuer Herz übe es treu. —
Mir aber vergebt, daß ich so spreche. Ich fühle wohl mitvernichtender Beschämung, daß es mir nicht geziemt, aber estreibt mich die Noth, ich fühle mich so arm und schuldvoll, daßich überall betteln möchte nichts zu versäumen. O, welchemannichfache, verzweifelte Noth ist in einer großen Familie!Noth, welche wie die buntesten Edelsteine zu schimmern, sich zuTode arbeitet, und wie könnten Alle sich einander helfen, sichstütze», ergänzen, zurechtführen, wenn sie in Einfalt aus dereinzigen Quelle des Heils tränken und sich daraus erquickten.Wie ist mir von allen Geschwistern der selige Herr BruderAnton stets eine Erbauung gewesen, und der geliebte Franz ist