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2 (1855) (1855)
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nicht ganz verliere. O thue, meine Liebe, für meinen armenKopf, was Dir Dein reiches Herz sagt, bete, daß mir Gotthelfen möge.

Bis Würzburg, wo wir Freitag den 26sten Abends ankamen,hustete ich noch sehr viel. Wir setzten uns den 27sten, SamstagMittag elf Uhr, in den Eilwagen und waren allein bis München,wo wir Sonntag den 28sten Abends halb sieben Uhr ankamen.Ich hatte in Würzbnrg einige Spielereien von Wachs gekauft,da der Eilwagen aber abfuhr, ehe sie mir verpackt in dasWirthshaus gesendet wurden, bat ich den vr. Reuß, unseresHerrn Reuß Bruder, mir die Schachtel zu senden und sich dieAuslage von Herrn Reuß in Frankfurt vergüten zu lassen; ichhabe die Schachtel richtig erhalten, und lasse Freund Reuß mitfreundlichem Gruß bitten, seinem Bruder mit herzlichem Dankfür seine Güte, so bald als möglich meine kleine Schuld zuvergüten. Nach einigen Tagen hat es sich mit meinem Hustengebessert und er scheint ganz auf dem Abzug. Grüße denlle. Müller und danke auch ihm für alle Freundlichkeit undSorgfalt, die er mir gewidmet hat. Frau Willemcr meinenDank für alle ihre treue Aufmerksamkeit und Geduld mit mirverkehrten armen Menschen. Der gute Steinle soll mir dochnoch ein wenig Zeit lassen ihm zu schreiben und zu danken; icherwarte erst die Durchzeichnung der Euphrosine vor Weihnachtenmit Eilwagen; der Name der fetzigen Wohnung ist Frühlings-straße Nr. 11 ebener Erde. Theile ihm etwa diesen Brief mit.Ich habe kein Hehl vor ihm und er kann doch recht daraus sehen,wie arm es mir zu Muth ist, und dann betet er mit denSeinigen für mich, wie ich sein auch immer gedenke. Er mögemir die lieben Pratobevera freundlich grüßen. In der Kirchewollen wir uns alle recht lieb haben. Herzlich seien auchLulu und die Ihrigen gegrüßt. Tausend Dank für ihre Liebeund Geduld u. s. w. Vor Allem grüße den theuren Franz