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2 (1855) (1855)
Entstehung
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nicht denken, zwischen welchen ich sitze auf dem Schutthaufen meinervielen Bücher und Papiere seit zwei Tagen hier eingezogen. Diearme Mutter sagte liebevoll lächelnd:Lassen Sie uns noch achtTage freundlich beisammen sein, dann ziehe ich mit meinenKindern in das andere Quartier; ist es auch ein Bischen wüst,es ist gut genug für mich; klappern die Fenster, wir ziehen engzusammen, und Sie schenken mir zwei Klafter Holz, die ichmehr brauchen werde. Theodor bleibt bei Ihnen. Herr Hane-berg kommt gewiß zu Ihnen und dem armen Knaben; hat erdoch gesehen, wie ich armer Schelm den Augenblick bereit war,die ausgetretene Nonne zu nehmen, und hat es verstanden. Erkommt gewiß u. s. w." O lieber Freund, wie arm fühlte ichmich neben einem solchen Herzen. Es ist nun in treuerMutter- und Menschenliebe gebrochen. Es ist noch Vieles zusagen, mündlich! Bei der Ankunft Ihres ersten Briefes lag sieschon in Agonie, man brachte ihn mir. Es schien Gottes Wille,daß sie blind vertrauend hinüber gehen solle. Es sei fernevon uns, dies Vertrauen nicht zu belohnen. Ich miethete dieWohnung, aus der sie ins Feld der Auferstehung getragenwurde, einstweilen bis zu Georgi; der fromme, gelehrte PaulaSchrank wohnte sonst darin, der Hausherr ist sehr fromm undsanft, Sie sind Herr und müssen weiter sehen und verfügen. Gottwird Sie erleuchten. Ihre Wohnung in der Frühlingsstraßekündete die fromme Frau Professor Phillips, eine Freundin derVerstorbenen, auf. Theodor brachte Frau Meller Ihren Brief.Die gute Frau besuchte mich gleich, fühlte in Allem mit Freudeneine göttliche Fügung, da die Wohnung in der Frühlingsstraßefeucht und ungesund, und die Hausbesitzer so unfreundlich seien,daß die arme Frau Uhlein nur mit Zittern ins Haus trete.Ich werde Frau Meller nun bitten, alles Fernere zu fügen. Gutwürde sein, wenn Sie sobald als möglich kehrten. Freitagden 9. Octobcr. Nach dem Todtenamte ließ ich Frau Uhlein zu