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mir zugeführten Freunden gedacht, ohne daß der Gedanke anSie mich nicht tief gerührt hätte. Was auf der Welt kann ichIhnen sein? Was kann Ihnen in mir liebenswerth, achtungs-werth sein? und doch bekümmern Sie sich um mich underweisen mir Liebe und Freundschaft, ja Liebesdienste, wo ichganz unfähig bin. Ich aber kann Ihnen nichts sein, als einKrüppel, der Ihnen dankt. Also Dank, von Herzen Dank!
Obschon mich diese Sachen alle wenig kümmern, so habeich doch einen Antheil daran, nämlich einen Theil an IhrerFreude daran. Wahrlich, lieber Freund, „unter uns Mäderchergesagt," Ihr Herz hat einen weit großem Umfang als dasmeine, denn neben den Kaiserregestcn nehmen Sie sich auchnoch der verwaisten Märchen an; aber ich — was kann ich fürdie Regesten thun, da ich die Märchen selbst verwaist lasse?
Wie der Heuber eine solche Begierde nach Dingen hat,welche ich kaum mehr kenne, und immer nach sämmtlichenWerken sucht, da doch schier nichts da ist, kann ich kaumbegreifen. Irsoseot.
Was das Schmerbersche, Ihnen mitgetheilte Anerbietungs-schreiben angeht, habe ich denselben vorgestern gefragt, was erunter dem Namen: „das Rh ein märchen," versteht, denn ichverstehe darunter bis zur Stelle, wo Radios sich auf dasGerüst ans Wasser setzt, um seine Reise nach Starenberg zuerzählen. — Die Geschichte des Hans von Starenberg würdeein folgendes Bändchen bilden, denn ich vermag unmöglichsie jetzt zu ordnen, ohne zusammen zu brechen. Haben Siekeine Sorge, daß die Sache zu sehr erweitert werden sollte,im Gegentheil wohl hie und da verkürzt; es ist aber jeneGeschichte gar zu sehr verschwommen und incorrcct romantisch,auch schlecht eingetheilt.
Ich halte es für durchaus vortheilhaft, wenn das Rhein-märchen als lockende Einladung allein erscheint, etwas splendid