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A. mit ihrem kleinen Hospital ist die Bewunderung, dieErbauung und der Segen Regensburgs.
Zu Assisi ist ein Kloster von armen Franziskanerinnen, inwelches von Jahr zu Jahr irgend ein armes bayerisches Bauern-mädchen, oder sonst eine Deutsche ausgenommen wird, mit kleinerAusstattung. Es sind viele Deutsche darin, und dahin zukommen, ist der höchste Wunsch solcher frommen Kinder; mankriegt auch hie und da einen Bittbrief um ein paar hundertGulden zu diesem Zweck.
Wunderbar war die Wirkung meines Buchs über die barm-herzigen Schwestern, oder vielmehr meine Berührung mit Diezgesegnet. Der Orden ist bereits über viele Städte Bayernsverbreitet und baut jetzt hier ein großes Mutterhaus. Neulichkam die würdige Mutter Therese von Saint Charles aus Triermit sechs böhmischen Novizen, die in Nancy gebildet waren,hier durch; sie zogen nach Prag und erhalten dort das Hospitalund das Blindeninstitut. Ich weiß nicht, ob Du die SchwesterTherese kennst, sie ist die ausgezeichnetste Person, welche derOrden besitzt. Die Novizen waren theils sehr ausgezeichnete,ernste und freudige Personen, sie brannten von heiligem Eifer,den Orden in ihr Vaterland einzuführen, sie waren Anfangsnicht bestimmt genug gerufen, aber sie vertrauten blind aufGottes Fügung, und es ist ihnen gelungen. Wir waren hierrecht fröhlich beisammen. Nie habe ich ein so rührendes undauch rüstiges Bild gehabt von Arbeiterinnen in die Ernte gehend.
Jetzt muß ich aufhören, der Brief liegt schon acht Tage,ich habe so viel zu schreiben. — >— — — — — —
Aber nun ist es aber auch ganz aus — aus — aus der
Maßen liebes L.— Dein treu ergebenes Büblein hat
sein Sach gemacht. ")
*) Bezieht sich auf eine Stelle im Tagebuch der Ahnfrau.
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