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2 (1855) (1855)
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einen Katholiken, der seinen Oheim bedauert, daß er die Brautaus dem Hohenliede verlassen hat, um in einem Musenalmanachdie Leiden Heloisens mitzufühlen? Ich kann mich nicht verstellen,dazu Hab ich meine Leute, Also!-

Du meinst, Du wollest das Frühjahr an den Rhein odernach Westphalen, da mag es nicht angenehm sein jetzt, der eineTheil trauert, der andere lauert.

Es entstehen jetzt überall hier zu Lande weibliche Erzie-hungsorden, an tüchtigen Candidatinnen für höhere Erziehungfehlt es. Hier zu Lande hat man die Wahl: Ursulinerinnen,Servitinnen, Salesianerinnen, Englische Fräulein, des BischofsWittmann arme Schulschwestern, die jetzt ein Centralklostererhielten, die Franziskanerinnen der heiligen Crescentia in Kauf-beuern, die Zelle der Heiligen besteht noch die Clarissenin Regensbnrg, die Benedictinerinnen im Kloster der heiligenWalpurgis in Eichstädt, in der besonder» Pflege des frömmsten,eifrigsten, liebenswürdigsten Bischofs, Grafen Reisach, der zumHeile der Kirche lebt, und so lang das Collegium >1»-IIo groga-§a»il!> in Nom dirigirte. Er wünschte, so viel ich weiß, einehöhere Tochter-Pension im Sinn der Domes äu saere- eoeur.Dann jetzt das neu dotirte Kloster der Benedictinerinnen zuFrauenwörth auf der Insel im Chiemsee, der rührendste, schönsteAufenthalt. Alle beschäftigen sich mit Erziehung.

Vorigen Herbst schrieb mir die Superieuro cles Demos ckubau llssleur von Angers und schickte mir ihre Ordensregeln, diesie von Rom erhielten, mit der Bitte, sie für Deutschland zubearbeiten. Sie möchten auch in Deutschland Häuser gründen, inStraßburg sind sie schon es fehlt ihnen irgend ein deutsches,ordentliches Subject, sonst hätten sie Aussicht. Sie sind Augu-stinerinnen, wie die Emmerich war, und leben in Clausur.