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Ihre Hauptaufgabe ist, freiwillig sich meldende verlorene Mädchenund Frauen, welche gesund sind und die die Reue zurückführt,mit aller Liebe zurückzuführen und in einem getrennten, mitihren Häusern jedoch zusammenhängenden Hause, welches derCarmelitcr-Regel folgt, als Büßerinnen durch Arbeit und Lehrezu retten, bis sie heirathen oder im Orden bleiben. Sie sindarm, ernähren sich von Arbeit und thun unaussprechlich vielGutes. — Mir fiel ein, daß Du in Deiner Jugend einmalMitleid mit den verlorenen Schafen hattest! — Wie steht esmit dem Französischen? Du thätest wohl, es zu üben. Warumhast Du Dich in B. nicht etwas auf Malerei gelegt? Wäreauch nützlich gewesen. Was macht Dein Ideal einer Esther!! —Ich stehe noch immer mit jener Domo llu ssere - oovur,Nsüoms Dos Ils^os, in Correspondenz, welche der Emmerichkurz vor ihrem Tode schrieb, und der ich damals geantwortethabe. Sie hat eine innige Freundschaft zu mir gefaßt undbetet für mich und mahnt mich. Sie hat mir das sehr volu-minöse und merkwürdige Manuscript der Visionen einer franzö-sischen Bäuerin, die in bedeutendem Grade stigmatisirt war,speiselos lebte und im Jahr 1832 bei Sens starb, geschickt.Sie hieß Claire. Sie ist die sühnende, geistige Märtyrinder Julirevolution gewesen, ihre wunderbaren und unbegreif-lichen Zustände sind nichts als Marter, so daß sich Einemdie Haare sträuben. Merkwürdig ist, daß ein von ihr vorauS-gesehener Orden, genannt: les ?uiilio!>mli»e8, weiß von Kopf biszu den Füßen, selbst Schuhe und Rosenkranz weiß, wirklichentstanden ist; er zählt schon vierzehn Mitglieder. Es sindganz heilige Wesen in strenger Clausur, Augustiner-Regel, mitihrer Heiligung und Gebet und Opferleiden zur Bekehrung derSünder beschäftigt. Sie leben von Händearbeit. Mit ihnenhängt ein Mädchen-Waisenhaus, von jetzt etwa siebzig Waisen,zusammen, welche zu irgend christlichem Beruf ausgebildct werden.