Druckschrift 
2 (1855) (1855)
Entstehung
Seite
359
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Sie wollen den Contract noch zu Stande bringen vor derAbreise. Nm Gottcswillen thun Sie es und helfen mir armenSchelm aus diesem fatalen Handel Leider habe ich die Rech-nung vor dem Wirthe gemacht, und jetzt hat sich Alles andersgestaltet. Freilich habe ich mit der guten Pernelle auch indieser Hinsicht viel verloren, und Ihre Frage: wer wird nundie Bilder fortsetzcn und wie? war sehr an ihrer Stelle. HörenSie, wie mir es ging. Sechs neue Blätter ließ ich zeichnen,und mußte sie alle verwerfen, so unerträglich schlecht wurdensie. Das waren nun neunzig Gulden verloren und sehr vieleZeit. Mit vieler Noch und Jammer erhielt ich nun einen sehrguten Arbeiter, muß aber nun fünf und zwanzig Gulden fürdas Blatt geben statt fünfzehn Gulden, was ein großer Unter-schied ist, und der Künstler, weil vielfach beschäftigt und verhin-dert, arbeitet sehr langsam, aber vortrefflich. Das Schrecklichsteaber kommt nun: Der große Schnurrbart und Künstler!! dermir meine mühseligen Erfindungen aus lauter Freundschaft,Kindlichkeit, und Poesie, und Glück meines Umgangs, theilsmiserabel ausgezeichnet: er, der sich schier andrängte, trat amSchlüsse mit der Farbe heraus, und siehe da! sie war sehrtheuer. Ich mußte ihm dreihundert Gulden bezahlen für seinZeug, das er zugleich für meine Erfindung erklärte, die seinerhohen Ansicht nicht entspräche. Welche Herablassung! Gezankthabe ich mich nicht darum, aber still geärgert. Was ist nun zuthun? Es kann also auf die alte Basis nicht mehr unterhandeltwerden, und ich schlage folgende vor u. s. w.

Will Schmerber das nicht, so lasse ich die ganze Pasteteliegen und alles Künftige dergleichen auch. Den Preis kann ermachen, wie er will. Zugleich versichere ich ihm, daß derKlopstock und Söhne ihn weniger kosten soll. Graf Pocci willmir Zeichnungen dazu machen ä I» Festkalender, auch wird dasMärchen viel dünner; denn ich werde höchstens Correcturen