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hinein machen. Will er einen Auszug ans Gockel drucken, mager es thun, nur mir denselben erst vorlegen in einem durch Siegestrichenen Exemplare. Ich bitte Sie, machen Sie den Handelgleich in Ordnung, denn ich fühle mich ganz zerdrückt vondem Zeug.
An Denselben.
München den 9. Mrs 7857.
Da haben wir die Bescheerung! Gegen meine innersteÜberzeugung ließ ich mich schier gewaltthätigen, das unseligeMärchen drucken und bebildern zu lassen. Der stärkste Widder-kopf gegen mein inneres Gefühl, den man anwendete, war derErtrag für die Armen. Ich ging ein. — Da stirbt die Pernelle,da rückt der Freund Künstler mit seiner Forderung heran, damuß ich mißrathene Steine bezahlen, da muß ich für diefolgenden Bilder von 15 auf 25 fl. steigen, und noch dazudarum schmeicheln und betteln, und, obschon ich die Kosten fürdas Mißrathene cinstecken will, fällt das verlorene Honorar fürdie Armen und ein verlorenes halbes Jahr und unsäglicherVerdruß und Kummer auf mein Herz! Was soll ich machen?Ich bin von all der Zerrerei ganz in all meiner anderen Thätig-keitsfassung zerrüttet. So habe ich denn für alle meine Hingabenichts als hinaus auf den Markt gestoßen zu sein — es ist mirdas Alles zum Speien. Ja, lieber Freund, glauben Sie mir,ein jedes gedruckte Buch, das Empfindungen enthält, ist mir zumSpeien, und doch bin ich nicht verschlossen.
Was das alte Gockelsmärchen anbetrifft, so kommt cs indie Märchen vom Rhein. Ich bin bereit, diese Märchenö drei Earolin per Bogen in ähnlichem Format herauszugeben,das Honorar wäre gleich nach Vollendung des Drucks zu zahlenund eine gewöhnliche Auflage. — Herr v. Schwind, nach meiner