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2 (1855) (1855)
Entstehung
Seite
329
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den Tod des Herrn. Es waren etwa dreißig Menschen zugegen.Eine anwesende, wohlhabende Wittwe, welche dort in einerreizenden Villa wohnt und die Wohlthäterin der lieben Mariaist, lud uns in ihren Garten. Ich mußte ihr unter Trauben-lauben und Orangenbäumen sitzend, in einer Versammlung vielerVerwandten und Edelleute, viel von der Emmerich erzählen,die sie hoch verehrt. Die Leute waren ganz trunken vor Freude.In Botzen und der Gegend sind mehr als dreihundert Exemplaredes bittern Leidens verbreitet. Der fromme Illoiisieiir llo Kenouäs,Inhaber der 6->?.ette cts keaneo, hat es übersetzen lassen, durchden Dir bekannten llarales, und ins Englische wird es jetzt auchübersetzt. So ist das Wort der Emmerich wahr geworden, nicht ,in ihrem Baterlande, sondern in der Ferne werde es viel !wirken. Wärst Du gesund und fleißig und ein bischenmein, Du könntest Mitarbeiten an den Papieren und DeinBrod reichlich verdienen.

Wir reisten bald wieder ab und zwar mit Phillips nachMünchen. Zwei Tage nach meiner Ankunft ging ich auf dasKirchenjubiläum nach Landshul, wo A., Vater D. und RegensSchwab, der Übersetzer der Schriften der heiligen Theresia unddes Johann a Cruce, mich erwarteten. Wir waren zwei Tagezusammen, und A. kehrte in ihr Armenhaus nach Rcgensburgzurück.

Ich habe ein gutes Gemälde der Maria von Morl machenlassen. Wärst Du hier gewesen, Du hättest das Alles auchmitgesehen; wir hatten einen Platz im Wagen, in den Du wiegegossen gepaßt hättest.

Eine dritte Stigmatisirte, die sich fünf Stunden südlicherim italienischen Throl, zu Gabriano, im Fleimsthale befindet,sahen mir nicht; ihre Annäherung ist schwieriger. Sie ist einärmstes Bauernmädchen, Domenica Lazari. Sie hat die Dorn-krone mit großen Schwülen sichtbar, ihre Blutungen sind