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sehr lieber, frommer Sohn seiner Eltern in Seligenstadt. Erhat eine recht artige Lithographie zu meinem Hospitalbuchegemacht, und hätten wir ihn eher gekannt, so hätte er die Holz-schnitte des Suso sehr schön und sehr wohlfeil für Dein Buchverkleinert und lithographirt. Wir schießen hier zusammen, umihn ein paar Jahre in Rom bei Overbeck zu erhalten; er ist sofleißig und demüthig, daß man ihn lehren muß, seinen Lohn zufordern. — — — — — — — — — — —
Ich freue mich auf Suso.
Gott erhalte den lieben Vater Sailer und stärke Dich.
Clemens.
An Denselben.
Kimkt'urt ii. M. den 9. Drrriiibrr M9.
Was Kupfer zu Sailer's großem Gebetbuche betrifft, ist zubedenken, daß Sailer der erste Priester Bayerns und von demKönig geliebt ist, und daß es sich durchaus gebührt, daß dieKupfer zu seinem Andachtsbuch von den besten bayerischenKünstlern gemacht werden. Da dieses Land ja ein Kunstlandgeworden ist und zwar durch Sailer's Freund, Seine Majestätden König.
Keine Künstler haben so sehr den Beruf und wahrscheinlichauch den Eifer, diese Aufgabe zu lösen, als die Münchener,weil der König sie darum loben oder schelten wird, und weiles ein vaterländisches Werk ist.
Was den Gegenstand der Kupfer angeht, so sage ich, alsgefragt, meine unmaßgebliche Meinung: Titelbilder für Gebet-bücher müssen keine biblische Geschichtbilder, sondern Vorstel-lungen irgend eines kirchlichen Mysteriums in ritueller Auffas-