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meinen unverschämten Rücken den Rücken gewendet; er hat michaber nicht verlassen; er hat mich an seinem eigenen Feste hierin die Kirche, und gar auf die Kanzel zu den Füßen einesfrommen Hirten getrieben, mich von guter Weide verirrtes, vonDornen zerrissenes Schäflein. Jetzt kann ich nicht nur meinElend kennen lernen, ;etzt kann ich auch an dem Feste der heiligenSchutzengel durch seine Ermahnungen recht eindringlich erkennenlernen, welche Gnade wir durch unsere Engel von Gott erhalten,wie wir sie verehren und nie verlassen und nie aus ihremAngesicht weichen sollen."
„Die Schulknaben, deren Kirche dies ist, haben auch ihreEngel vor dem Throne Gottes stehen; heute, da diese Knabenzum Tische des Lammes gehen, welches die Sünden der Weltauf sich genommen, wird er sie gewiß recht eindringend ermahnen,selbst unschuldig und rein zu werden, und kein Ärgerniß zunehmen, sich von einem Ärgerniß künftig wegzuwenden, und esnicht durch laute Mißhandlung noch ärgerlicher zu machen."
So saß die arme Sünderin, und sehnte sich zu beichten undzu büßen und auch an dem Mahle des Lammes versöhnet Theilzu nehmen. Da stieg ihre Angst immer höher, die Worte desjungen Predigers legten ihr einen Mühlstein um den Hals, undkelterten ihr die deckende Weinlaube mit allen unreifen Traubenauf dem Rücken zu beizendem Essig aus. „Ach! jammerte sie,wo bleibt denn das Schutzengelfest, wo bleibt die Vorbereitungzum heiligen Sakramentsempfang für die Schulknaben?" Und alssie nun gar hörte, es seien nicht zwei Jungfern in der Stadt,die am Samstag um Mitternacht einen Tanz ausschlügen, wardihr noch banger um die Knaben, sie möchten Ärgerniß nehmen,und sie zupfte den Prediger am Rocklein und flüsterte: „LadeAnderen keine Lasten auf, die du selbst nicht tragen kannst;bedenke den Mühlstein! Was du nicht willst, daß dir geschehe,das thue auch keinem Andern!" Als der Prediger das Zupfen
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