Druckschrift 
2 (1855) (1855)
Entstehung
Seite
222
Einzelbild herunterladen
 

222

nicht, da diese keine Erbauungs-, keine asketischen, sondern nurUnterhaltungsschriften enthalten soll.

Heute, Dienstag, steht schon Vieles von Vater Diepenbrockgepackt; künftigen Dienstag, Diezen's Namenstag, HermannJoseph, fährt er ab und A. auch, welches dieser sehr leid thut,der Vater kann sie aber natürlich nicht missen. Er ist vollFreude nach Haus zu kommen.

In acht Tagen sitze ich nun ganz allein im Haus, es liegtmir schon wie Blei so schwer iu allen Gliedern. Ich komme,wenn ich es nicht aushalten kann, nach Frankfurt. Dem Doctorthut cs sehr leid, wenn ich weggehe, und doch habe ich keinrechtes Bleiben hier.

Ich muß nur machen, daß die barmherzigen Schwesterngedruckt werden; es hat mir schier nie etwas so viel Mühe undSchererei gemacht, und am Ende wird cs wenig Leute intercssiren.Hier mag ich es wegen der Censur nicht drucken lassen. Ichlasse es vielleicht in Frankfurt drucken, und schenke es Dann demVerein.

An Densrlbcn.

Kiilileiis drn 15. My 1839.

Dein frommer Eifer, eine gute Person ans Sterbebett derTante Hessen zu senden, scheint gelungen, was sie dort wirdthun können, weiß ich nicht u. s. w.-

In einem der letzten Eosblätter steht ein fulminanter Aufsatz:Frechheit und kein Ende, von Görres unterzeichnet, woer die Zeitung Inland, die den Aufsatz gegen Schlegel undMüller enthielt, und die ganze Clique anfällt, er tritt jetzt