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2 (1855) (1855)
Entstehung
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noch keine Schüler da sind. Lassaulx und der Bürgermeisterwollen, wenn die Schule sich macht, gern einen guten Architektenund freien Handzeichner nach Koblenz haben, der einige Stundenan der Schule gäbe, und dafür das gewöhnliche Stundengeldbeziehe, sich aber außerdem in der Stadt mit Unterricht gebendurchzubringen suche; von einem Fixum ist keine Rede im Augen-blick, wie überhaupt nicht von diesem Lehrer. Sie sind nurfroh, daß die Schule beginnt. Ich freue mich herzlich, daß Duan H. so treulich denkst, aber ich sehe auf diese Weise gar keineAussicht hier für ihn.

Was er hier anders könnte als Zeit verlieren, oder aufdem verkehrten Weg in die Architektur kommen, sehe ich nichtein, und ich zweifle nicht, daß er durch Windischmann eher zurTheologie kommt, als hier. Jedoch mußt Du selbst noch einenErfolg dabei erwarten, der mir nicht klar ist, und ich überlassedaher die Sache ganz der Fügung, um so mehr, da hier sichNiemand darum bekümmert. Diez sagte:Wenn der Menschhier wäre, und man kennte ihn und seine Wissenschaft undFähigkeit, so wäre es vielleicht möglich, ihn zu brauchen, schriftlich -geht so etwas gar nicht." Er meint also, man könnte ihn viel-leicht brauchen, ob er aber davon selbst Gebrauch machen könnte,das weiß er nicht.

Daß Dir Dein' Aufsatz im Druck verderbt worden, thutmir leid für Dich, weil Du ihn so sorgfältig herausgeknaupelthast, es ist gut, daß diese Herrn Correctoren keine Miniaturenzu restauriren haben.

Lotte soll mir doch ja ihr Kapitel nicht senden, denn ichkomme erstens selbst bald nach Frankfurt, und zweitens kann ichkeine französischen Briefe schreiben, ich werde dort mit ihrsprechen, was zu thun. Brand corrigirt vielleicht den Lamenais,oder ist verlegen seine Approbation darunter zu setzen. In diekatholische Bibliothek von Seidel gehört er nach meinem Plane