NMkiy, Herbst 183?.
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An eine jüngere Freundin.
Das goldene Tugendbuch von Spee wird jetzt gedruckt.Nannchen Hertling hat es Nse'beärbeit'et, ich durchgesehen, unddie theils sehr langweiligen Verse, in Spee's Manier, umge-arbeitet, dem Leser näher gestellt. Wer die Originale lesenwill, findet sie ja alle in Trutz Nachtigall. — — — —
Was mich jetzt manchmal stört, stört Dich ja auch selbst,eine Spannung und Mangel an Gleichheit vom Kern bis zurOberfläche; der Kern ist gewiß gut, aber alle die Ceremonien-kleider, die oft schief sitzen, in der Eile übergehängt und abgelegt,machen einen Embarras, den man bequem gern bei Seite legt.Gott gebe Friede und Zufriedenheit mit dem Tagewerk undEinfalt und herzliche Offenheit gegen alle Menschen, so ist Allesvortrefflich. — — — — — — — — -— — —
An Dieselbe.
Mileiij Leu 9. Mim 1839.
Gelobt sei Jesus Christus!
In Mitten Dccembcrs mit Christian hierher gereist, fandich bei A. Deine Glück wünschenden Zeilen. Dank undErwiederung!
Ich reiste im August nach Luzern, fand Christian, ließ ihnnach Frankfurt abreisen, saß Abends auf einer einsamen Bankam See, da war es schön und doch nicht besser als überall.Ich hielt meinen Geburtstag zu Hergottiswalde, dem Sitze des