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habe ich nicht besucht, denn dort nahmen die sechs Hospitäler,Findelhäuser, Schulen und Armenhäuser der vortrefflichen 8oe»es(to 8si»t ciisrle8, die wir so sehr glücklich sind auch in Koblenzzu besitzen, alle unsere Zeit hinweg. In Lothringen aber, zuSaar-Union, besuchten wir die Wohnung zweier Schwestern derchristlichen Lehre und fanden dieselben in ihrer gefälligen undsittsamen Ordenstracht, zwischen zwanzig und dreißig Jahre alt,deren Betragen, Gespräch, Eifer für ihren Stand, sittlicheAnmuth und höchst jungfräuliche, gemessene Unbefangenheituns die vortheilhafteste Idee von dem Geiste dieser Congre-gation gab.
Ich habe in meinem Leben keine zugleich freundlichere undwürdigere Erscheinung gesehen. Die Eine, von ganz ausgezeich-neter Persönlichkeit, war aus deutsch Lothringen, und äußerteuns den lebhaften Wunsch ihrer Congregation, deutsche Jung-frauen als Mitglieder zu erhalten, und überhaupt, daß wennsie mehr Deutsche in ihrem Orden hätten, man alsdann Schwe-stern von ihnen an den Rhein berufen möge. Da Herr Diezihr erklärte, daß man sich mit Einrichtung solcher Schulenbeschäftige, ward sie von jener lebhaften Freude bewegt, welchedas Zeichen des wahren Berufs Derer ist, die ihr Geschäft zurEhre Gottes allein treiben, und bei welchen allein die Geschichtealles Schulwesens bis jetzt ein wahres, gründliches Gedeihenbewiesen hat. Dieselbe Jungfrau schrieb uns vor einigen Tageneinen sehr einfachen, angenehmen Brief, worin sie bedauerte, daßwir noch keine Schwestern von Nancy berufen hätten. „O wieSchade," sagt sie, „wie viele liebe Kinder hätten wir schon fürGott und Tugend und Nächstenliebe gewinnen können."
Ich kann nicht anders sagen, als: wenn diese Anstaltmehrere Personen wie diese erzogen hat, so ist sie vortrefflich.Was ich mich erinnere von den Regeln ihres Instituts von ihrgehört zu haben, ist Folgendes: