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noch einige Tage nach Winkel, dann nach Schierstein; Nannchenund Käthchen von Hertling und die Mutter übersetzen aus demFranzösischen, worauf ich sie gebracht, gute Bücher; K. hat dieTheresia und die Catharina von Genua übersetzt u. sw. — —
Sailer hat das Seminar in Mainz besucht und großeFreude daran gehabt, Näß und Weis haben sich sehr über ihnerbaut und erfreut, und ihn ein Stück begleitet; er ging nachSpeyer zum Bischof, dann nach Heidelberg zu Fritz Schlosser,dann nach Aislingen und Regensburg. war mit nach
Bochhold gereist. Ein sehr reiner, wahrer, gutmüthiger undgeistreicher Mensch, in dem nichts Lutherisches und Reformirtesist, aber dem das Katholische auch nicht recht ist; aber vonHerzen ganz offen. Er hat eine Ansicht von Oben herab,
die vielleicht auch von Unten herauf ist. Ich verstehe seine
Religion nicht, er untersucht immer und findet am Ende nichts,als daß er so gut ist als sinnlich. —- Er will Alles genießenund sich gern gut und fromm unterhalten.
Als Franz von Winkel nach Frankfurt kam, fand er diescandalöse Geschichte des armen jüngsten F..., der bis zumDonnerstag Messe gelesen und Beichte gesessen, und Freitagseine Dimission beim Senate gab und die Declaration beim
Consistorium, daß er lutherisch werde. Die ganze Gemeinde,die Gegend war empört. Er hatte den katholischen Unterricht imGymnasium und den Schulen, die Eltern glauben ihre Kindervergiftet mit Irrlehre. Alles verachtet ihn, jede Partei hatte
es voraus gemerkt, die Ursache soll sein vertrauter Umgang mitder Wittwe C. sein, deren Kinder er unterrichtete. — — —
Er hat noch ein paar Wochen vorher Sailer in Frankfurtmit den anderen Geistlichen besucht. Sailer war in Winkel,als der Handel vor sich ging, und cs betrübte ihn ungemein.