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schön! hier ein Franziskus und eine edle, demüthige Elisabeth.Das Bild ist durch den strengen Stil nicht schwer; auch sollendie Vergoldungen und vielen Ornamente alle in der Lackirfabrikgemacht werden, auch wird es an Hilfe für Untergeordnetes nichtfehlen.
Dann hat Rittich eine Arbeit in der schönsten Anstalt seinerVaterstadt. Er, der ja auch arm war, hat den Altar geschmückt,wo die Armen danken, und den viele fremde Reisende vonüberall besuchen, die aus Freude über die schöne Einrichtungund Demuth der Klosterfrauen hier Almosen zurücklassen, dawird denn das Bild nach allen Krankensälen zuletzt gezeigtwerden! So' hilft Rittich's Talent dann mit der Armenbüchse.Das muß den lieben, frommen Menschen sehr freuen. DaRittich fromm, demüthig und mäßig ist, wird er auch gewißsein Fortkommen finden, weil die meisten neuen dualer nurdarben, weil sie mit Comödiantengesinnnng ein Comödiantenlebenführen, und sich nicht sowohl das Bild, als die lange Zeitbezahlen lassen, welche sie brauchen, ihre Bilder aus allerleialten Rumpelkammern zusammen zu suchen. Viele arbeiten inMosaik und müssen erst jeden einzelnen Stift stehlen, das ist dannweitläufig und theuer. Freunde, Umgang, findet er hier treffliche,denn Diez und vr. Settegaß sind hier mehr, als in FrankfurtThomas. Diez ist für ein Gemüth, einen Christen, eine ganzeStadt voll, das Übrige ist wie überall.
Oft schon habe ich mich gewundert, warum man denPäpsten vorwirft, sie kennten die Localverhältnisse der auslän-dischen Bisthümer nicht genug, und ihre Bullen wären darumunpassend, oder auch nicht die ganze Noth umfassend, und sieregierten daher die Kirche nicht eigentlich im engeren Sinn.Deutschland aber kennten sie gar nicht. Ich dachte dann, wenndas Hirtenthum des römischen Hirten in seiner Privatheerde nureine Musterschäferei ist und alle Hirten von der Weise und dem