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Erfolg in Kenntniß gesetzt werden, so ist ja schon alle Verant-wortung auf den Bischöfen allein, so sie nicht eben so verfahren.Wer hindert sie z. B. das viele Schöne, was Du von derSeelsorge in Rom erzählst, auch cinzuführen. Man lächeltimmer über die Bücherverbote von Rom, weil sie den ganzenGiftumfang in allen seinen Gestalten nicht umfassen, und dasneueste Ungeheuer durch seinen Greuel das verbotene immer wieein Lamm erscheinen macht. Indessen verbietet kein einzigerdeutscher Bischof irgend eines der Bücher, welche ihnen dicht aufdem Leibe die Seelen in Unzahl verführen; ja sie kennen dasGift nicht, und lassen sich auch nicht darüber berichten.
Wer aber verbietet es ihnen? wer hindert sie daran? Siehaben ein organisirtes Regiment, sie haben Adern und Nervenbis in jedes lebendige Glied. So sie die schlechten Bücheranzeigten und davor warnten zur rechten Zeit in Liebe, währenddie Kinder in den Schulen die Giftpflanzen porträtirt hängenhaben, würden die Leute es nicht curios und unbequem finden,matte Brechmittel von der Kanzel hie und da gegen die Stundender Andacht zu empfangen, welche sie bereits in vielen Auflagenverdaut haben und von denen noch mancher Prediger den süßenSpeichelfluß hat, in welchem er das Brechmittel zumuthet.
Mancher läßt die Stunden der Andacht gern fallen, weiler nun noch unverbotene Stunden der Gottlosigkeit hat; eskommt immer Illoiilaräo »pres cüuer. Die allgemeinen Warnungs-bullen gegen schlechte Bücher helfen nicht mehr, als die Fastcn-dispensen für das Fasten. Es müßte den Bischöfen befohlenwerden, sich von Priestern und Laien über schlechte Bücherberichten zu lassen, und die Erkenntniß müßte an die Seelsorgerzurückgehen, die sie nach Maßstab der Localität verböten.
Die Stellung ist jetzt allerdings schon so, daß ja hier durch
*) Wie viel besser ist es seitdem geworden!