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lobt. Er schreibt Sailer: sie könne nur von ihm sein; da dieser„Nein" sagte, schrieb er: so sie von Melchior sei, Hab' er sichdas Patent zum ersten Schriftsteller Deutschlands selbst ange-fertigt. Mich muß das demüthigen, ein solches Talent zuverrathen eine Sache aus der Klemme zu ziehen, anders solltehier nichts sein. *) Melchior gibt jetzt Suso's Werke heraus.Der liebe Thomas-Tauler ist trefflich erschienen.
Jetzt noch Etwas an Rittich. Herr Diez wollte ihm selbstein paar Zeilen schreiben, aber von Morgens sechs bis elf jazwölf in der Nacht arbeitet er laufend, schreibend, rechnend,gebend für die Armen, es bleibt kein Raum. Da er nun vonSchmidt gehört, Rittich wolle im Frühjahr nach Koblenz kommen,so möchte Herr Diez ihm anzeigen, daß er hoffe, ihm hier eineArbeit zusammenzubringen; er zweifelt nicht, Freunde genug zuhaben, die ein Altarbild in die Helle, gothische Hospitalkirche decken.Es soll dieses Bild auf Goldgrund, die Mutter Gottes mitdem Kind auf dem Throne, und Sanct Elisabeth von Thüringenund Franz von Assisi zu ihren Füßen sein. Der Stil und dieAnordnung des Bildes sind schon da, in ksneclicti XIV. vissert.ex übris cko Lanoinssliono sxlroetis Vol. I. Venetiis 1741. 4^.p. 184. steht die Abbildung eines solchen alten Bildes, dasrenovirt in 8aveIIo saorse poemtenliarias Lssüiose laleroneusis.Nur würde freilich der Maßstab anders, denn wo dort der PapstNicolaus steht, kommt der Tabernakel hin, und die Mariengruppewürde das Bild. Es paßt herrlich, denn das Hospital warFranziskanerkloster und ist Sanct Elisabeth geweiht, diese warenZeitgenossen, Elisabeth war Franziskaner-Tertiarin, und hat dengeflickten Mantel Franzisci mit großer Andacht von ihm geschenkterhalten.
Auf dem Bild liegen schon zwei Gestalten zu Füßen; wie
*) Siehe Anhang.