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ein Knochen, den Meisten im Magen wie ein Stein liegenbleibt, um so mehr, da alles Dieses in einer philosophischenManier geschieht, in der nicht mehr gefochten wird. AllesGemüth geht dabei verloren, Viele kommen nicht bis zur Über-zeugung, Andere schwätzen kauderwelsch, die Einfalt geht ganzverloren, und mit dem Erwerb, dem Stein, aus dem kein Brodzu machen, wird einst die Gemeinde in Versuchung geführtwerden.
Wäre übrigens diese Philosophie ganz kirchlich und zumKatholischen führend, wie wäre es möglich, daß Windischmann,dem doch einiges Urtheil hierin und katholischer Ernst gewißnicht abzusprechen ist, so ganz fulminant gegen diese Lehreerbittert wäre, daß er sie durch und durch verderblich undunheilbringend nennt.
Es ist aber über Hermes und den ganzen Geist seinerLehre noch nirgend eine gründliche Recension oder Prüfunggeschehen, und es wäre allerdings von der größten Wichtigkeit,daß Dieses geschehe, denn er beginnt das Centrum der theo-logischen Bildung in Deutschland zu werden. Ich hielt es für einegroße Wohlthat, wenn Du es dahin bringen könntest, daß etwavon Rom aus durch einen Nuntius, etwa den Luzerner, einmaleine gründliche philosophische dogmatische Prüfung und Kritikdieser Methode und ihrer Folgen auf Priesterbildung veranlaßtwürde, welche als eine bloß persönlich wissenschaftliche Kritik ohneandere Veranlassung dastehen könnte, damit, lägen wirklich, wieWindischmann behauptet, Schlangeneier in diesem philosophischenSumpfwasser, die armen Theologen doch behutsamer tränken.Ich selbst meine, es belastet und tödtet bloß. Ohne eine solchehöhere Veranlassung aber wird sich nicht leicht ein katholischerGelehrter, mit Amtsarbeiten beladen, daran wagen. — — —
Sehr römisch scheint diese Schule nicht gesinnt, denn ich