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dir theils noch patriotisch deutschthümlichen Sauerteig hatte, auchdiese Hospitaliteu gewonnen. Diez aber ist das Leben vonAllem, wie beim Hausmeister des barmherzigen Gottes ist seineHausthiire, man kann sagen, stets in den Händen der Armenund Bedrängten, und weil er nur znm Essen nach Haus kommt,kann man sagen, er hält offene Tafel und Audienz zugleich.Durch die große Heirathsfreiheit und Jmmoralität und Gewerb-freiheit ist die Zahl der Hungernden, und an Leib und SeeleVerkommenen unbeschreiblich, und die Milde zieht sie noch heran.Man hört und denkt und spricht hier im Haus von Nichts,als von Noth und Helfen nach jedem Sinn. Sein Beispielwirkt aber auch kirchlich, die Predigten sind sehr besucht, undbedeutende Erbschaften und Legate zum Hospital werden vermacht.Außerdem ist er Stadrath, steht seiner bedeutenden, gesegnetenFabrik vor, verwaltet jedem Bedürftigen das Seine, vertrittLandes - Gerechtsame, ist ein Freund und uneigennütziger Helfer wieKeiner; er könnte leben so gut als einer unserer Brüder, undlebt bloß sehr einfach bürgerlich, weil er Alles hingibt. Er istein rechter Engel dieses Landes. Was würde er erst vermögenmit tüchtiger Hilfe, aber leider ist der Pfarrer hier ein ganzalter, guter, aber invalider Mann; die Kapläne aber sindalle sehr orthodox, und unermüdet fleißig, einige mit schöneminnern Talent, auch sind sie einig. Sie haben etwa den Gradvon Bildung wie die Westphälischen, aber mehr Feuer undrheinländische Beweglichkeit.
Unter den älteren Bürgern und den Armen hat sich trotz derRevolution Manches altkatholisch erhalten, z. B. das Beten beiden Feldkapellen. Maria-Hilf, dicht an den neuen Festungs-werken, das die Ingenieure zerstören wollten, hat der König aufBitten der Stadt gelassen; es ist den ganzen Tag von Betendenumgeben, und es sind bedeutende, unleugbare Heilungen dortgeschehen, worüber unser sehr frommer, vertrauter, genialer
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