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bedauern ist übrigens, daß der wunderbare Zustand dieser Leutevon der katholischen Geistlichkeit umher nicht gekannt oder erkanntist, und daß draußen bleibend ihr Zeugnis; für die Kirche, fürdiese und sie selbst verloren geht. /
Als ich nach Koblenz, October 1825, zurückkam, fand ichdort auf Veranlassung des vortrefflichen Diez Apollonia Diepen-brock, Louise Hensel und Pauline von Felgenhauer aus West-phalen im Bürgerhospital, das er mit Anstrengung des Vermögens,Geistes und Leibes (er war sogar bei der Bauarbeit von sechs UhrMorgens bis in die Nacht wie ein Werkmeister) gegründet hatte,eingezogen, um durch Krankenpflege und Haushaltung den im Maikommenden 8oeurs cks 8»iut Ubsrlos lle dlsnv^ vorzuarbeiten. Diesedrei frommen Personen haben nun beinah ein halbes Jahr zurgroßen Erbauung der Stadt, besonders der weiblichen Jugend,wahrhaft exemplarisch und oft heldenmäßig gearbeitet, und auchnoch außer dem Hause die verlassensten Schwerkranken mitPflege, Nachtwachen, Erquickung und Bekehrung gepflegt, zugleichangestrengt für die Armen genäht, und in allem diesem dasWerk und die Weise der seligen Emmerich fortgesetzt und befolgt,und in mehreren Jungfrauen der Stadt einen ähnlichen Sinnerweckt, welche abwechselnd Dienste leisten; selbst das Umbettender Leichen besorgen sie, und alles dieses ohne falsche Begeisterungin der größten Einfalt. A. aber setzt Alles durch ihre Klarheit,Demuth, Einfalt, Liebe, Tüchtigkeit und den Frieden, den sieverbreitet, in Verehrung für ein solches Wirken, das durch siealles Excentrische verliert.
Diez und seine gute Frau denken mit Angst, daß sie wiedergehen, und er sinnt und betet, wie er eine Armenkinder- undGesindeschule zu Stande kriegen und sic dabei festhalten könne.
Es besteht hier, durch Görres Bemühung in dem Hungcr-jahr, ein Jungfrauenverein, der eine Armenschule durch allerleiArbeiten und Ansspielen derselben erhält. Es hat diese Anstalt,