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Katechismus lehrte, nach ihrem Begehren und mit desMannes Wissen; ich brachte ihr und ihm zur Lectüre dessie »Imst,'« und Leibnitz Theologie. N * * *, der durch seine som-nambule Consultationen einen großen Einfluß auf P. hatte undein recht versteinerter Antikatholik ist, schrieb dann und wannHirtenbriefe und störte die linde Gesinnung des Mannes. —Mittheilungen von der Emmerich brachten große Wirkungen auf P.hervor. — Endlich wurde der Handel unerträglich, die Fraukam nieder, das Kind starb gleich nach der Geburt; sie warselbst in unbegreiflicher Gottergebenheit und ein Bild desFriedens; ihn zerknirschte der Schlag, er ward milder und ließder Frau Hoffnung zur Kirche. Sailer schrieb an die P., siesolle bei ihrer Überzeugung nun nicht länger mehr zögern zurKirche zu gehen, Gott würde nach Ostern ihres Mannes Sinnwohl erleuchten. Und siehe! er führte sie selbst nach Mainz, alswisse er nichts davon, ließ sie dort und reiste nach Koblenz; amAbend kehrte seine Frau katholisch nach Haus zurück.
Ich verließ mit ihnen zugleich Wiesbaden und lebte eineZeitlang bei Georg, Anton genüber, und genoß viele Freundschaft.
Diez kam von Straßburg, wo er Görres besucht, auf derDurchreise zu mir. Er forderte mich auf, ihn zu besuchen undein Paar Wochen zu bleiben. Ich schlug mein Arbeitszeit auf— er wollte mich nicht mehr lassen. In vielen Armensachenund Begierde zu helfen war er, außer dem trefflicheu DoctorSettegast, sehr allein und ohne Vertrauten hier. Er hatte rechtdie Begierde ganz kirchlich zu leben; wie ich konnte gab ichBescheid u. s. w.
Unterdessen war ich einige Wochen bei Windischmanngewesen; Du kennst die Verhältnisse dort. Auf der Universitättheils liberale, theils protestantische Zeloten und daher Windisch-mann's Feinde, der bei der Regierung als durchaus frei vonDemagogie sehr geschätzt und als verkappter Jesuit anrüchig ist