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2 (1855) (1855)
Entstehung
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Kapitel das billigste und wenigst lächerliche. Die meistenKünstler, besonders die katholisch gewordenen, und Andere, dieer in Verdacht hat, besonders S. aus D>, den er sehr warntnicht unfrei zu werden, hat er immer im Maul- Das Dingist dabei einige Mal bis zum Blödsinn sich selbst beschämendmit dem größten Triumphlächeln. Wenn Ihr es in Rom hättet,es wäre ein unvergleichlicher Text darüber für deutsche Leser zuglossiren und allen solchen Lügnern für immer zu antworten.Solche Schriften sind die Nahrung der steten Trennung deut-scher Gemüther von Rom und der Kirche.

Nun, wie es mir bis jetzt ergangen. Ich weiß nicht, wannich Dir zuletzt geschrieben. Ich sage also nach dem Tode ver-armen Freundin ") war ich ein Paar Monate bei Bostelund arbeitete; ich genoß Liebe bei ihm. Dann ging ich nach

Winkel; hier fand ich die Arnim ganz in Antikenzeichnerei undBasreliefs Entwerfen, zwischen Gesang und Lesen und heroischausgehaltenen Krämpfen verwebt. Ich war still und betrübt,und weil ich das Kunstgeschnatter nicht mehr gewohnt, doch

ohne Widerspruch daran schier erkrankte, galt ich in derStille für nicht recht bei Trost, und ging in einem KitternVerlassenheitsgefühl nach Wiesbaden, wo mich der kranke,immer einschlafende Delaspe sehr bat bei ihm zu wohnen;ich theils bei Hier war nun eine eigne Welt.

Die Frau schwach, der Niederkunft nahe u. s. w., und heftignach der Kirche hungernd; der Doctor täglich einige Stundenmagnetisirend, dazwischen die geheimnißvollen Consultations-

briefe des N. aus der Jungfrau M., und Alles in einemgespannten, leisen, mit Religion verschleierten Thun der Som-nambülen rc. Dazwischen ich, der einstweilen der Frau den

*) A. C. Emmerich, gestorben am 9. Februar 1824.**) Schwager von Melchior von Diepenbrock.