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Ich habe ein sehr zermartertes Herz und nicht mehr viele Zeitzu verprvbiren.
Trotz alledem, wäre ich gewiß von Luzern gern nach Romgekommen, hätte ich meine Papiere alle bei mir gehabt, oderhätte ich irgend Sicherheit gehabt sie ungestört mit mir nehmenzu können. Denn was mich hauptsächlich von einer Reise nach Romabschreckt, ist einmal mein Wille, mich von meinen so mühsamerworbenen Papieren nicht zu trennen, und meine gänzlicheUnwissenheit wie ich sie durch die Manchen alle durchbringensoll; es fehlt mir alle Kühnheit und Gewandtheit hiezu. Danndie Angst vor der ungeheueren Masse neuer Zerstreuungen undEindrücke, und des sich nothwendig damit verbindenden Müßig-gangs. Schon die kleine Reise in Elsaß und Schweiz hat michsehr in meiner Arbeit znrückgesetzt und verwirrt, und sechsMonate haben mich kaum wieder in der fremd gewordenenWelt meiner einsamen Erfahrungen orientirt. Ich kette michleicht an, und fürchte mich durch fruchtlose, weil stumme, derSprache unfähige Zuneigung an ein Land zu fesseln, das ichwieder verlassen muß, wenn ich die Freunde im Vaterlande,denen ich hie und da mit meinem lebendigen Gemüthe einewohlthuende, aufschließende Bewegung werde, und wo ich alleinetwas vermag, nicht treulos verlassen soll. Weiter wäre es jaauch bloß eine Sache der Lust und Neugier und kein Beruf,und was bliebe mir zu hoffen, als eine Gelegenheit noch mehrbei der Heimkehr zu erzählen, oder gefragt zu werden, als jetzt.Ich bin aber auf allen Reisen sehr gestört, selbst in Straßburgund der Schweiz konnte ich nur sehr gestört beten, und imReligiösen schadet mir oft die Ortsveränderung.
Viele schöne, heitere und rührende Erfahrungen könnten miran Deiner Seite nicht fehlen. Wie bald aber enden die Festezwischen Naturen wie wir / die Alles auf einmal geben, aufeinmal verschlingen, sich leicht erschöpfen und ausleeren für