Druckschrift 
2 (1855) (1855)
Entstehung
Seite
91
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den ganzen Kreis der ihr von ihm übergebenen sakramentalischenSegnungen und Wunderkräfte, der niedern, oft so unreinenSphäre des thierischen (rechter Name) Magnetismus einzu-verleiben, als es unwissend verschämt erscheint, den Kreisjener magnetischen Erscheinungen weder anzunehmen, noch zuerlernen, was er an rohen physischen Substraten des Wunder-baren darbietet. Nur bei einer Erkenntnis) dieser Zustände wirdes möglich, ihre Gefahr zu erkennen und dem Sündhaften,Unheilbringenden in ihnen, priesterlich heilend zu begegnen.

Von dieser Abschweifung kehre ich zurück und sage: jenerprophetische somnambulirende, hellsehend-machende Naturstromergoß sich wie eine Wunderfluth durch jene religiösen Bewegungen,welche sich über den vom Unglauben verschütteten, scheinbarversiegten Wunderbronnen der Kirche zu erheben strebten. Sieschienen an die heiligen Quellen nicht mehr glaubend auf Hügelzu treten, um aus Wolken den Thau und den Regen zu sammeln,welche der Wind jeglicher Irrlehre über sie trieb; da umgab siedieser natürliche Wunderstrom und sie standen wie Inseln vomfesten Lande der Kirche getrennt, von einem unheiligen, nnge-segneten Wasser umgeben, auf dem nicht der heilige Geist,sondern der Geist der Natur zu ihnen kam. Propheten,Besessene, Convulsionäre, Entzückte, Heilende zeigten sich unterihnen, und sie nahmen diese, ihres außerkirchlichen Standeswegen, theils ganz trügerischen Aussprüche und Erscheinungenals Wunder und Zeugnisse Gottes für die Heiligkeit ihrer Sachean, und kamen in diesem gemeinsamen, seiner Wirkung nachAlles durchdringenden und bewußtlos zum Eiuheitsgefühl jedeMenge auflösendeu Bade, zu den seltsamsten Verbindungen undMischungen mit allen Einflüssen, die sich in unserer merkwür-digen Zeit erhoben hatten. Vom Schutz der Sakramente in derKirche Jesu Christi entblößt, wo jeder seine sündliche Eigenheitaufgeben muß, um durch den Genuß seines heiligsten Fleisches