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arbeit und Erkenntniß für meine Familie um Weihnachtengetilgt, und die Worte nach der Mitthcilung: „Alles, was Dumir und den Armen gethan, kommt von Deinem guten BruderFranz, darum hat mir Gott Das gegeben" — sind mir unver-geßlich.
Gleich nachher trat die letzte, ernste Krankheit ein, die außerihrer inner» verborgenen Absicht, nichts enthielt, als namenloseSchmerzen, Beobachtung aller Scheidepflichten gegen ihre Familie,Schuldentilgung gegen den Armen, Nächsten, gänzliches schmerz-liches Hingeben ohne Murren, mit Schweigen an alle Gewalten, dieum sie. waren, an alle Schmerzen, die in ihr waren; sie solltegekreuzigt sterben, so geschah es. Ich that was ich vermochte,denn ich habe lieben und leiden gelernt, leider in böser Schule,so gab doch Gott hier noch eine gute Blüthe von bösem Baum.Ich will Dir Alles erzählen, oder vorlesen, was ich weiß; ichkann es unmöglich schreiben hier, mündlich wird es fruchtbarer.Auch Dein gedachte sie in den letzten Tagen sehnlich, und daßich Dich nicht holen lassen durfte, gehört mit zu ihrer Kreuzigung;ich fühlte es und durfte nicht. Es komme Dir zu gut!
Drei Stunden vor ihrem Tod kam eine Kutsche von B.,A. konnte nicht kommen, es war ihr sogar vom Vater undMutter und Allen gesagt worden: sie konnte ihren Tod sehen,sie vernachlässigte es, und weinte bitterlich darum.
Die Verwirrung nachher betrübte und zerriß mich. Ich habekeinen Menschen hier als den guten N. Gott führte am DienstagMittag einen sinnigen Fremden hierdurch — ich fuhr mit ihmzu dem trefflichen sinn- und liebevollen Pastor, er tröstete undbetete, und fuhr am Donnerstag mit mir nach Bochhold, undlas halb neun, am Freitag, da sie in Dülmen zur Erde bestattetwurde, und wir von Bostels nach Holtwick kamen, die Todten-messe für die Freundin in der Hauskapelle. Am Mittwochreiste ich mit ihm zurück, und nach einigen Tagen hieher.