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Ich selbst hörte am siebenten Abends, zwei Tage vor demTod, wo sie mühsam meinen Kopf an ihr Ohr zog: „Ich habekeinen anderen Vater auf Erden." — Bald darauf sagte siebewußtlos schmerzlich flehend die mir ewig unvergeßlichenWorte:
„Ach wahrt das schöne Blnmenkörbchen doch,
Und auch das junge LorLeerbäumchcn,
Wahrt es,
Ich hab's so lang gewahrt, ich kann nicht mehr!"
Es waren die letzten Worte, die ich von ihr gehört; vielleichtwollte es Gott, weil ich ihren Inhalt ahnen konnte Wie armstirbt der, den Niemand versteht, wie reich der, der Jesus und seineKirche kennt, wenn ihn auch wenige Glieder von dieser jemalsverstanden haben, noch verstehen werden. Ich mußte es noth-wendig nach mehreren anderen Äußerungen von ihrer kleinenNichte verstehen, welche ihr in der letzten Krankheit mit großerStille und Sinnigkcit gedient und sie nie verlassen hat, wodurchsie allein in Frieden leiden und sterben konnte, so widrig warsie ausgesctzt. Das Lorbeerbäumchen deutet auf einen ihrer
Neffen. Für das Kind ist gleich eine ganz vortreffliche Aussichtnach ihrem Tod, durch Gottes Güte, durch meine Vermittlunggefunden. — —- — — — — — — — — —
Als ich am Morgen vor dem Tod ihr das Al gab, sprachsie nicht. Ihre Sorgen kennend, legte ich Geld in ihre Tasche,sie dankte nickend und sagte (meine ich), es sei gerade genug.
Sie selbst hat Alles, was sie mir schuldig zu sein glaubenkonnte, durch eine äußerst wunderbare und gnadenvolle Gebets-