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Und dann scheinen bös GezüchteMir die bnnten Lämmer alle,
Die ich grüßte, süße Früchte,
Die mir reiften, bitt're Galle.
Herr, erbarme du dich meiner,
Daß mein Herz neu blühend werde!Mein erbarmte sich noch keinerBon den Frühlingen der Erde.
Meister! wenn dir alle HändeNah'n mit süß erfüllten Schalen,
Kann ich mit der bittern SpendeMeine Schuld dir nimmer zahlen.
Ach! wie ich auch tiefer wühle,
Wie ich schöpfe, wie ich weine,Nimmer ich den Schwall erspüleZum Krystallgrund fest und reine.
Immer stürzen mir die Wände,
Jede Schicht hat mich belogen,
Und die arbeitblnt'gen Hände,
Brennen in den bittern Wogen.
Weh! der Raum wird immer enger,Wilder, wüster stets die Wogen,
Herr! o Herr! ich treib's nicht längerSchlage deinen Regenbogen.
Herr, ich mahne dich: verschone!
Herr, ich hört' in jungen Tagen:Wunderbare Rettung wohne —
Ach! — in deinem Blute, sagen.
Und so muß ich zu dir schreien,Schreien aus der bittern Tiefe,Könntest du auch nie verzeihen,
Daß dein Knecht so kühnlich riese.