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Gesinnung, der sie offenbart worden sind. Die gewöhnliche Artihres Besitzes und ihrer Lobpreisung und Recension ist mirimmer als eine fortgesetzte Marter ihres Inhalts, als das Loosdes Heiligen in den Händen der humanen Sünder, etwa alsdie Verliebtheit eines Proconsnls in eine christliche Märtyrin,deren himmlische Schönheit ihm ein neuer Sündenreiz wird,erschienen. Wenn ich sie aber anschaue, fühle ich Reue undLeid und wende mich zurück zu meiner Schmach, und glaube nurso ihnen Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Kein Wunder, daßdie bilderstürmenden Reformatoren diese Himmelslicht scheinendenEbenbilder des finstern Mittelalters durch ihre Flügelmännerzertrümmerten. Aber der Baum des ewigen Lebens, ans dem siegewachsen, wird nicht entwurzelt werden, und scheint er gleichmorsch und alt, und fallen hie und da dürre Zweige nieder,so gibt doch nur er jährlich reichliche reife Früchte, indeß dieschönen Alleen von Sectenbäumen, geschoren nach allen Moden,gehegt, gepflegt in alle Formen der Gartenkunst, mit reinenpapiernen Blätterzungen, nur jährlich Blatt und taube Blütheniederstreuen und keine Frucht; was auch nicht erwünscht wäre,es könnte sonst ein verehrtes Haupt der in ihrem Schatten Theetrinkenden Bibelvcrbreitung eine Beule oder gar einen offenenKopf kriegen.
Ihre Sehnsucht nach dem Frühling rührt mich herzlich, wiealle Sehnsucht des Menschen, denn sie ist der Stecken desTreibers in uns, der von der verlorenen Heimath zeugt; abernur im wahren Schafstall ist Friede. Diese Ihre Sehnsuchtnach dem Frühling mahnet mich an ein Sehnsuchtslied, das ichvor etwa acht Jahren auch im Frühling niederschrieb; ich willes suchen und Ihnen, weil Sie die Lieder Ihrer Freunde solieb haben, hieher schreiben.