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2 (1855) (1855)
Entstehung
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wird wenigstens daS Verdienst der Ansdauer erscheinen, und nurdie Conscquenz der Auffassung kann ein Resultat hier Hervor-bringen. Ich thue Alles unter großer Mühe und ohne Trostund Erquickung, und es ist keine Sache meiner Lust, ja dieeinzige Freude des Zusammenhangs im Ganzen wird oft zer-rissen, und Alles ohne eigentliche Noth: aber allem Bessernmuß es wohl so gehen in einer Welt, von der sein Reichnicht ist.

Mit Freude las ich in einem Buche die BeschreibungDeiner Pfarrkirche und aller Altäre und Gemälde in(lells kioNe, und denke Dich mir darin. Herzlich danke ich Dirfür Gebet in Sanct Clemens-Kirche. Wir denken Deiner sehrviel hier. Die Kranke empfiehlt sich herzlich in Dein Gebet,sie ist oft mit Dir. beschäftigt in ihrer vielbedrängten Seele.

Jetzt, mein geliebter Bruder, lebe wohl! Gott, der Dichgerufen und begabt hat, rüste Dich, sende Dich, und nehmeDich rann zu sich!

Ich schicke den Brief an Melchior und Sailer er solldas Blatt voll schreiben, möge es Dich treffen und gesund undliebend finden.

Clemens.

Nachschrift: Meilhiur AiepülllMck ll» ithmtillll NrrntüIIll.

Geliebter Pathe!

Ich erfülle des lieben Clemens' Auftrag und lasse meinelahmen Zeilen von seinen geflügelten, an die ich sie hänge, zuIhnen, in Ihr Herz tragen.

Tausend Dank für Ihren köstlichen Brief, tausend Gottes-lohn für das Liebesöl, das aus Ihrem Herzen, durch alle ZeilenIhres Briefes, in das mcinige fließt, und für die treue Sorge,wodurch Sie das geistliche Band, das uns umschlingt, ehren