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2 (1855) (1855)
Entstehung
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Auch eine Gemeinde von Adamiien wurde dort einge-fangen. Ach, daß Gott doch bald seine Kirche in ihrervollen Kraft wieder Herstellen möge, welche allein das Ungeheureim Menschen zähmen, heilen und heiligen kann! Mir kommenimmer alle Secten, aller Jrrthum, aller Greuel als Folgen desgeistlichen Hungers, der Unordnung und trägen, nachlässigenHaushaltung vor.

An Frcudenfeld's Stelle in Bonn ist ein gewisser Ritterans Schlesien gekommen; er hat eine Übersetzung des Chry-sostomus vom Priesterthum in Berlin herausgegeben und sollkein Vertheidiger des Primats Petri sein.

Kerz hat angezeigt, daß er die Geschichte von Stolbergfortsetzen und daß der sechzehnte Band nächstens erscheinen werde.

In Stettin sind katholisch geworden: Burchard, Regierungs-assessor, ein tüchtiger Mensch Sehdl, RegierungsrefcrendarBreving, Bürgermeister zu Schiffelbein in Pommern. MehrereCanvidaten der Theologie sollen in Berlin auf dem Sprungestehen. Ich höre viele Klagen wie schwer die Priester es dortden Proselhten machen, während dieses in Düsseldorf durchPater Wüsten ganz munter und ohne Störung geschieht.

Wenn in Berlin, überhaupt im Preußischen, geistreiche,fromme Priester wären: die Bekehrung würde reißend vor sichgehen, so sehr hat die Säure der Wissenschaft sie verzehrt; dasGold möchte sich Niederschlagen, aber es findet kein Gefäß, undso bleibt es in unreiner Mixtur.

Es ist mir Dein Wunsch, ich möchte bei Dir sein, ungemeinrührend, als eine Folge Deiner Güte und unverdienten Liebe;aber Gott will es nicht, und ich sehne mich nicht mehr Vieleszu sehen, habe auch überall meine bösen Eigenschaften bei niir,die mit neuen Eindrücken neu gefüttert werden. Obschon Alles,was ich jetzt thue, immer von neuen Hindernissen bekämpft wird,so hilft doch die Erfahrung mir besser fort, und im Ganzen