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ich bemerkte, und selbst die geschickte besonnene Reflexion übermich, welche Du mir mittheilst, sind ganz aus der Zeit undBildungsart meiner Großmutter La Roche, bei der sie, wie Dusagst, in Pension gewesen. Vielleicht habe ich sie selbst in meinerJugend gekannt. Wenn Du den Leuten wieder schreibst, dankeihnen für ihre freundliche Bewirthung und für die Entdeckung,daß ich bei Freunden meines Hauses gewesen.
Christian ist jetzt in Rom, Melchior Diepenbrock ist in denFerien von Regensburg nach Freiburg gereist und hat ihn vonda nach Mailand begleitet, wo sie sich trennten. Melchior meldetmir dieses, bei seiner Rückreise, aus Constanz am Bodensee; erist jetzt wieder in Regensburg wo Sailer am 28. Oktober zumBischof geweiht wurde. Deine Kronen habe ich mit Hilfe derFrau Postmeisterin etwas completirt. Du hattest noch nichtgewußt, daß jede Spangenkrone fünf Spangen haben muß, sonstfehlt es überall und man weiß nicht wo; an Sinnen, Wundenund Blumen, am Leben selbst ist's so.
Ich erhalte nächstens ein paar handschriftliche Auszüge ausdem äußern und inner» Leben einer vor zwei Jahren im KlosterWesen in der Schweiz gestorbenen stigmatisirten Nonne. Icherwarte nicht viel, da die Auffassung aller dieser Dinge durchdie herkömmliche Befangenheit der Beobachter überall gleichwenig und sehr Oberflächliches hervorbringt. Übrigens ist diesefromme Person im Geruch der Heiligkeit gestorben, und es sollenWunder auf ihrem Grabe geschehen.
Ich habe neulich im Leben der seligen stigmatisirten Marina
von Escobor. entdeckt, daß sie auch, wie die
Emmerich, die Signatur des doppelten Kreuzes auf der Brusterhalten, daß also auch in dieser Erscheinung etwas Typisches,Wiederkehrendes ist. Wären solche Personen nicht immer mitmeist unwissenden, oder links oder rechts befangenen Menschenumgeben, es wäre dann sehr Vieles klar und deutlich von der