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ihrer breiteren Zeit mich langweilen kann, denn sie tanzt jadiesen Menuet vor der Bundeslade, und wie liebenswürdig undduldsam läßt sie die Eccosaisen und Walzer der nenen Zeitihre Linien durchwirbeln und Hüpfen, und unterbricht sich demüthigzur Ehre GotteK.
Die Gräfin Stolberg hat Hohenlohe um Andachten für dasgesammte Westphalen gebeten; er hat den zweiten jedes Monatssein Leben lang dazu bestimmt. Da aber das Volk gar nichtunterrichtet ist, die Pfarrer keinen rechten Theil nehmen, jamanche gar achselzucken, und z. B. neulich in Cösfeld bei ähn-licher Andacht, wo die Bauern glaubten, Hohenlohe sei selbstda und ganze Karren voll Kranke kamen, und zum schrecklichenGedränge die Täuschung noch kam, so war mehr Verdrußals Andacht, und viel Spott und Hohn wegen keiner bestimmtenHilfe. Ich glaube, daß die Wirkung durch diese Generalgebetenach und nach verrinnen und der Glaube sich auflösen wird,weil keine Mitwirkung da ist, kein Begriff, kein Unterricht, keineLiebe; das gemeinsame Gebet scheint mir selbst ohne Liebe daseinzelne zu schwächen. Es sind dies die weiten Kreise des
bewegten Wassers, in denen es sich wieder beruhigt, wenn derEngel von Bethesda zurückkehrt.
Das gedruckte Hohenlohe's Hilfandachtsbüchlein ist hier nichtbekannt und ist auch so ohne innere Anweisung, so unverbunden,daß ich selbst nicht wissen würde, viel weniger noch diese Bauern,wie es zu gebrauchen. Es gibt ein architekturloses, taktlosesDrucken und Hintereinanderstellen, welches auch das Beste inbestimmter individueller Zeit unbrauchbar macht, und doch wär'ein solches Büchlein nothwendig.
Ich erhalte fortwährend von Melchior Diepenbrock ausRegensburg unbeschreiblich rührende und geistvolle, ganz mitDemuth und Liebe und Christcnthum, selbst witzig, gesättigteBriefe. Wenn dieses Leben in Christo und dem Priesterthum