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einer Regel nachzuleben, deren Geist von den Mauern, denübrigen Ordensgliedern, und den Priestern, und der Zeitgewichen ist.
Wer wird auf einer einzeln stehen gebliebenen schmalenLandzunge im sehr schwellenden Strome der gegenwärtigen Zeitsich vor der Welt verbergen und seinen Altar bauen? Die ersteÜberschwemmung kann, ja wird wahrscheinlich diese ganze Abge-schiedenheit mitten auf den Markt des Weltgetümmels Kopfüber, Kopf unten schwemmen. Sie sagte mir von ihren Eltern:„Wenn mich Gott berufen hat, unverheirathet ihm zu dienen indieser Zeit, wo die Klöster nicht mehr recht bestehen, so wird ermir auch eine Gelegenheit geben, und so ich ähnlich gesinnteSeelen finde, werde ich schon einmal ein Geschäft finden, daswir zusammen thun, es wird auch Brod für uns kommen undfür die Armen, und eine Regel, und so es Gottes Wille ist,vielleicht lange nach unserem Tode ein Klösterchen, dessen ersterStein in unseren Herzen gewachsen ist." Ich fand dieses sehrvernünftig, und einem gründlichen Beruf angemessen. — — —
Unsere Zeit hat einen guten Magen, sie verschluckt dieWunder- und speit sie aus, aber sie verdaut sie nicht, denn siebetet nicht vor und nach dem Essen. — — — — —
Hier eine geistliche Erfahrung.
Als ich in Bochhold war, kam eine arme Frau zu FrauDiepenbrock; sie brachte das liebste was sie hatte, ein PaarBlumenstöcke, ein Reliquienamulet und eine angeputzte Mutter-Gottes-Puppe in die Hauskapelle zum Geschenk, und ich nahmfolgende Erzählung schriftlich aus ihrem Munde auf, welcheFrau D. auch Unterzeichnete.
„Zwei Jahre litt ich an einem faustgroßen Krebsgeschwüran der linken Brust bis in die Achselhöhle unsägliche Pein und