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leisem Gespräche in einer Ecke sitzend, kamen sic so nahe zu-sammen, daß ihre Gesichter sich fast berührten; Fairford hörtenun von Lilias Redgauntiet die Geschichte ihrer Familie, na-mentlich ihres Oheims, seine Absichten mit ihrem Bruder,und die Angst, die sie fühlte, Darsie möchte in diesem Augen-blick in ein verzweifeltes Unternehmen verwickelt werden, dasseinem Vermögen, vielleicht seinem Leben Gefahr brächte.
Alan Fairford's scharfer Verstand verband sogleich das,was er hörte, mit dem, wovon er in Fairladies Zeuge ge-wesen war. Sein erster Gedanke war, auf jede Gefahr augen-blickliche Flucht zu versuchen, und sich hinreichenden Beistandzu verschaffen, und eine Verschwörung von so entschiedenerArt in der Geburt zu ersticken. Dieß betrachtete er nicht alsschwierig, denn obgleich die Außenseite der Thüre bewachtwar, so war doch das Fenster offen, und nicht über 10 Fußvom Boden entfernt, der Platz, auf den dieses ging, ohneUmzäunung und reichlich mit Genst bedeckt. So glaubte er,würde seine Befreiung leicht, und der Weg, den er dann zunehmen hätte, gedeckt sein.
Lilias machte Einwendungen gegen diesen Plan. IhrOheim, sagte sie, sei in leidenschaftlichen Augenblicken einMann, der weder Gewissensbisse noch Furcht kenne. Er wärefähig, an Darsie die Beleidigung zu rächen, die er seinerMeinung nach von Fairford empfangen haben würde. Er seiauch ihr Anverwandter, und zwar kein liebloser, und sie müssejede Unternehmung, wenn auch zu ihres Bruders Gunsten,verbieten, wenn dadurch sein Leben einer Gefahr ausgesetztwürde. Fairford selbst erinnerte sich an den Pater Buona-ventura, und zweifelte gar nicht, daß er einer der Söhne desalten Ritters Set. Georg sei; mit Gesinnungen, die freilichseiner Pflicht als Staatsbürger nicht entsprachen, aber schwer-