lich getadelt werden können, schreckte er vor dem Gedankenzurück, das Werkzeug zu sein, wodurch der letzte Sprößlingeiner langen Reihe schottischer Fürsten ausgerottet werdensollte. Dann dachte er daran, bei dieser dem Untergang ge-weihten Person wo möglich eine Audienz zu erhalten, undihm die völlige Hoffnungslosigkeit seines Unternehmens aus-einanderznsetzen, da wahrscheinlich der Eifer seiner Anhängerdieß vor ihm verborgen hatte. Er gab aber den Plan so-gleich wieder auf, sobald er ihn gefaßt batte, denn er warüberzeugt, daß das Licht, das er auf den Zustand des Landeswerfen könnte, zu spät kommen würde, um Demjenigen zudienen, von dem man schon wußte, daß er einen bedeutendenAntheil von der erblichen Hartnäckigkeit habe, die seinen Vor-fahren so theuer zu stehen gekommen war, und der, indemer das Schwert zog, die Scheide weggeworfen haben mußte.
Lilias dagegen gab ihm den Rath, der unter den vorlie-genden Umständen der passendste schien, sie wollten sich ihrerjetzigen Lage fügen, aber sorgfältig darauf bedacht sein, mitDarsie eine Verbindung zu eröffnen, sobald er einen Gradvon Freiheit erhalte, in welchem Falle dann ihre gemeinsameFlucht in's Werk gesetzt werden könne, ohne daß irgend Je-mand dadurch in Gefahr käme.
Kaum hatten sie diesen Punkt in ihrer jugendlichen Be-rathung festgesetzt, als Fairford, der auf die leisen, süßen,lispelnden Töne von Lilias Redgauntlet horchte, die ein An-klang von fremdem Aceent noch reizender machte, durch einederbe Hand, welche mit vollem Gewicht auf seine Schulternfiel, aufgeschreckt wurde, während die mißtönende Stimmedes Peter Peeblcs, der sich endlich von dem wohlmeinendenQuäker losgemacht hatte, seinem nachlässigen Advokaten in'sOhr schrie: — „Aha, Bursche, jetzt seid Ihr gefangen, —