Druckschrift 
22 (1852) Redgauntlet
Entstehung
Seite
634
Einzelbild herunterladen
 

634

und mir Gesellschaft leisten willst, denn weder du, noch ich,sind eine paffende Gesellschaft für Damen."

Das mag von Euch gelten," sagte Peter verächtlich;ichwar sonst wohl gelitten bei den Damen, und wenn ich imLaden war, bediente ich sie mit einem ganz andern Anstand,als Plainstanes, der verdammte Schurke! Es war auch einervon den Streitpunkte» zwischen uns."

Gut, Freund," sagte der Quäker, welcher bemerkte, daßdie junge Dame sich immer noch vor Peters Zudringlichkeitfürchtete;aber ich wünschte dich von deinem großen Prozessesprechen zu hören, der so berühmt geworden ist."

Berühmt? Ihr könnt darauf schwören," sagte Peter,denn jetzt war die Saite angeschlagen, die in seiner verrück-ten Einbildungskraft forttönte. Der arme Mr. Gcddes mußtenun eine lange Tirade vernehmen, die mit den trostreichenWorten schloß!ich will Euch den genauen Stand der man-cherlei vereinigten Prozesse sagen, um Euch zu beweisen, daßAlles auf's beste geht, da ich jetzt meine Hand an den Tau-genichts von Advokaten, den Fairford, legen kann."

Alan Fairford war gerade im Begriffe, die maskirte Dameanzureden (denn Miß Redgauntlet hatte ihre Rcitmaske bei-behalten), und wollte sic, als er ihre Aengstlichkeit bemerkte,seines vollen Schutzes versichern, als sein eigener Name lautausgesprochen, seine Aufmerksamkeit rege machte. Er blickteumher, sah Peter Peeblcs, und drehte schnell wieder denKopf, um nicht erkannt zu werden, was ihm auch gelang, daPeter sich im tiefsten Gespräch mit dem ehrenwert-esten Zu-hörer befand, dessen Aufmerksamkeit er je hatte gewinnenkönnen. Und durch diese kleine Bewegung, so kurz sie war,gewann Alan einen unerwarteten Vortheil, denn während erhcrnmblickte, nahm Miß Lilias, ich konnte nie klug werden,