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22 (1852) Redgauntlet
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ständen aufschieben. Ich hoffe, Ew. Majestät werden beden-ken, daß Sie sich auf feindlichem Boden befinden; daß unsereVorbereitungen nicht so unvermerkt getroffen werden konnten,um jetzt mit Sicherheit unser Vorhaben wieder aufgcbe» zukönnen; ja ich sehe mit der größten Besorgniß sogar fürEure königliche Person Gefahr voraus, wenn Sie IhrenUnterthanen nicht großmüthig das gewähren, was sie nachSir Richards Meinung mit so vieler Hartnäckigkeit ver-langen."

Und groß muß in der Thai Eure Besorgniß sein," sagteder Fürst.Erwartet Ihr, unter diesen Umständen einer per-sönlichen Gefahr einen Entschluß zu erschüttern, der sich aufdas Gefühl dessen gründet, was mir als Mann oder Fürstgebührt. Wenn das Beil und das Schaffet mich unter denFenstern von Whitehall erwarteten, ich würde lieber denselbenWeg betreten, wie mein Urgroßvater, als in dem geringstenPunkt nachgebcn, der meine Ehre betrifft."

Er sprach diese Worte in einem entschlossenen Tone, undblickte in der Gesellschaft umher, von denen Alle (Darsie aus-genommen, der hier ein glückliches Ende einer höchst gefahr-vollen Unternehmung zu sehen glaubte), in der höchsten Angstund Bestürzung zu sein schienen. Endlich sprach Sir Richardin einem feierlichen und melancholischen Tone:

Stände die Sicherheit des armen Richard Glendale alleinauf dem Spiele, ich habe mein Leben nie so hoch geschätzt,um es gegen den geringsten Punkt im Dienste Ew. Majestätin die Waage zu legen- Aber ich bin ein Botschafter, einBeauftragter, der seine Pflicht erfüllen muß, und über dentausend Stimmen Ach und Weh schreien würden, erfüllte ichsie nicht mit Treue. Alle Eure Anhänger, Redgauntlet selbst,sehen den gewissen Sturz dieser Unternehmung voraus,