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Staatsangelegenheiten und in öffentlichen Geschäften werdeich mich durch die Ansichten meiner weisesten Räthe leiten las-sen, wie es einem Fürsten zukommt, was meine persönlichenNeigungen und meine häuslichen Angelegenheiten betrifft, danehme ich die nämliche Willensfreiheit in Anspruch, die ich al-len meinen Unterthanen gestatte, und ohne welche eine Kroneweniger wcrth wäre, als eine Bettlermütze."
„Erlauben Ew. Majestät," sagte Sir Richard Glendale;„ich sehe, es ist mein Loos, gegen meinen Willen Wahrheitenzu sagen; aber glaubt mir, ich thue cs mit eben so großemBedauern, als mit tiefer Ehrfurcht- Es ist wahr, wir habenEuch an die Spitze einer mächtigen Unternehmung gerufen,und Ew- Majestät haben cingewilligt, unser Führer zu wer-den, die Ehre der Sicherheit vorzichend, und die Liebe zuEurem Lande Eurer eigenen Bequemlichkeit. Aber wir setz-ten ebenfalls als einen nothwendigen und unausweichlichen,vorbereitenden Schritt zu Ausführung unseres Planes fest,— und ich muß es sagen, sogar als eine bestimmte Bedin-gung unserer Verpflichtung dabei — daß eine Person, vonder man annimmt, — ich weiß nicht mit welchem Rechte —daß sie Ew. Majestät'innigstes Vertrauen besitze, und vonwelcher man glaubt, — ich will nicht sagen aus unumstöß-lichen Gründen, sondern aus einem sehr wahrscheinlichen Ver-dacht, — daß sie fähig sei, dieß Vertrauen an den Kurfürstenvon Hannover zu verrathen, von Ew. Majestät Hofhaltungund Gesellschaft entfernt werden möge."
„Das ist zu unverschämt, Sir Richard!" sagte CarlEduard. „Habt Ihr mich herbcigeschmeichelt in Eure Ge-walt, nur um mich auf eine so ungeziemende Weise zu behan-deln? Und Ihr, Redgauntlet, warum ließet Ihr die Sachenbis zu diesem Punkte kommen, ohne mich näher darauf aus-
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