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König mit Würde, „außer auf die, welche mich berief, meineRechte in Person zu behaupten. Die habe ich erfüllt mitnicht gewöhnlicher Gefahr. Hier stehe ich, mein Wort zu hassten, und erwarte nun von euch, daß ihr dem Eurigen ge-treu seid"
„Es war aber noch etwas in unserem Vorschläge, oderhätte es wenigstens sein sollen, wenn Ew- Majestät erlauben.Es war eine Bedingung damit verknüpft."
»Ich sah sie nicht," antwortete Carl ihn unterbrechend.„Aus Liebe gegen die edlen Herzen, die ich so hoch achte,wollte ich nichts lesen oder sehen, was meine Liebe oder Ach-tung gegen sie hätte vermindern können. Bedingungen kön-nen nicht stattfinden zwischen Fürst und Unterthanen."
„Sir," sagte Redgauntlet auf ein Knie niedersinkcnd; „ichlese auf Sir Richards Gesicht, er mißt mir die Schuld bei,daß Ew. Majestät nicht zu wissen scheinen, was Ihre Unter-thanen Ew. Majestät mitgetheilt zu sehen wünschten. Um desHimmels willen! um aller meiner frühern Dienste und Leidenwillen, laßt nicht diesen Flecken auf meiner Ehre- Die NoteNumero v-, wovon dieß hier eine Abschrift ist, bezog sich ansden unangenehmen Gegenstand, auf welchen Sir Richard wie-derum Eure Aufmerksamkeit richtet."
„Ihr drängt mir," sagte der Fürst -och erröthcnd, „Er-innerungen auf, die ich gerne aus meinem Gedächtniß verbannthätte, da ich sie Eurem Charakter für fremd halte. Ich glaubtenicht, daß meine getreuen Unterthanen so kleinlich denkenwürden, um meine gedrückten Umstände zu benützen, sich inmeine häuslichen Angelegenheiten zu drängen, und mit ihremKönig über Dinge zu unterhandeln, worin die geringsten Men-schen das Recht haben, nach eigenem Willen zu handeln. In