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euer Verlangen nicht erfüllt? Wollt ihr ihn dann seinemSchicksal überlassen."
„Gott verhüte!" sagte Sir Richard hastig; „und Gottvergebe Euch, daß Ihr so was habt denken können. Nein!Ich für meine Person will mit aller Ergebenheit und Untcr-thänigkcit ihn wieder zu seinem Schiff zurückbringcn, und mitmeinem Leben gegen jeden Angreifer vertheidigen. Aber wennich seine Segel ausgebreitct sehe, so wird denn das Nächstesein, daß ich für meine eigene Sicherheit sorge, indem ich michnach meiner Heimath zuruckziehe; sollte aber, wie es nur zuwahrscheinlich ist, unser Vorhaben ruchbar geworden sein, soübergebe ich mich dem nächsten Friedensrichter, und stelle Si-cherheit, daß ich hernach ruhig leben und mich der herrschen-den Gewalt unterwerfen will."
Wiederum bezeugten die Uebrigen ihre Ucbereinstimmungmit der Meinung des Sprechers.
„Nun denn, meine Herren," sagte Redgauntlet; „ich willmich der Meinung Keines von euch widersctzen, und ich mußeuch die Gerechtigkeit widerfahren lassen, daß der König indiesem Falle eine Bedingung nicht erfüllt hat, die ihm inganz bestimmten Ausdrücken vorgelegt worden ist. Die Frageist nun, wer soll ihn mit dem Ergebniß unserer Zusammen-kunft bekannt machen? denn ich nehme an, ihr werdet ihmnicht in Gesammtheit aufwartcn wollen, um ihm den Vor-schlag zu machen, daß er als Preis unserer Treue eine Personaus seiner Familie entlassen soll "
„Ich denke, Mr. Redgauntlet sollte diese Eröffnung ma-chen," sagte Lord-, da er zweifelsohne unfern Vorstel-
lungen Gerechtigkeit hat widerfahren lassen, indem er sie demKönig mittheilte, so kann Niemand mit solchem Nachdrucke die