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22 (1852) Redgauntlet
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rem gutgemeinten Eifer nicht zu schnell drängen. Er hat ei-nen fürstlichen Willen, wie cS seiner fürstlichen Geburt zu-kommt, und wir, meine Herren, die wir Royalisten find, soll-ten doch die Letzten sein, aus den Umständen Vortheil zuziehen, die Ausübung desselben zu beschränken. Ich bin soerstaunt und betroffen, als Ihr sein könnt, daß er sie aufdieser Reise zur Gefährtin nahm, und dadurch die Gefahr desVerraths und der Entdeckung vermehrte- Laßt uns edelmüthighandeln gegen unfern Souvcrain, und wenn wir gezeigt ha-ben, was wir für ihn thun wollen, so werden wir besser imStande sein zu bestimmen, was wir von ihm als Opfer for-dern sollen"

Es ist doch in der Thal Schade," sagte Mac Kellar,daßso viele wackere Edelleute hier versammelt sind, und wiederaus einander gehen sollen ohne einen Schwertschlag."

«Ich würde dieses Herrn Meinung sein," sagte Lord--

hätte ich bloß mein Leben zu verlieren, aber ich gestehe offen,daß, wenn die Bedingungen, unter denen meine Familie bei-trat, in diesem Falle unerfüllt bleiben, ich nicht das ganzeVermögen unseres Hauses an die zweifelhafte Treue eineslistigen Weibes wagen mag."

Es thut mir Leid zu sehen," sagte Redgauntlet,daßEuer Herrlichkeit einen Weg einschlägt, der eher Eucrs Hau-ses Rcichthum sichert, als seine Ehre vermehrt."

Wie soll ich diese Sprache verstehen, Sir?" sagte derjunge Edelmann stolz.

Nein, meine Herren, laßt Freunde keinen Streitsbegin-nen," sagte Doctor Grumball vermittelnd;wir AlleZ sindvoll Eifer für die Sache, aber in der That, obwohl ich weiß,was die Großen in diesen Gegenständen für eine Freiheit inAnspruch nehmen, und ich auch darin gebührend nachsehe, so