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zwuiigen wurde, wie ein Arbeiter in Kohlen- oder Salzwer-ken, der seinem Meister entlaufen ist?"
„Ich sehe keinen Grund, warum nicht," sagte Redgaunt-let trocken; „es müßte denn sein, daß die Dienste der Advo-katen weit kostbarer, und doch nicht so nützlich sind, als jene."
„Das könnt Ihr nicht im Ernste meinen," sagte Fairford,„Ihr könnt nicht die Absicht haben, eine so armselige Erfin-dung zu benützen, um das von Euerm Freunde und Euermgeistlichen Vater verpfändete Wort zu umgehen. Ich magein Thor gewesen sein, so leichtsinnig zu trauen, aber bedenkt,was müßt Ihr sein, wenn Ihr mein Zutrauen auf solche Artmißbrauchen könntet. Ich bitte Euch, zu bemerken, daß ichmich dann aller Versprechungen entledigt glaube, dasjenigegeheim zu halten, was ich nur für sehr gefährliche Umtriebe
erklären kann, und daß —-"
„Hört, Mr. Fairford," sagte Redgauntlet; „ich muß Euchhier um Eurer selbst willen unterbrechen. Ein Wort desVerraths von dem, was Ihr gesehen oder vermuthet habenmöcht, und Eure Gefangenschaft hat entweder ein sehr fernesoder ein sehr nahes Ende, in beiden Fällen aber ein sehrunerwünschtes- Jetzt seid Ihr sicher, in wenig Tagen freizu werden, vielleicht noch viel früher."
„Und mein Freund," sagte Alan Fairford, „um dessent-willen ich mich in diese Gefahr begab, was ist aus ihm ge-worden? Finsterer, gefährlicher Mann," rief er aus, und er-hob seine Stimme, „ich lasse mich nicht wieder durch trügerische
Versprechungen kirren, —-"
„Ich gebe Euch mein Ehrenwort, Euer Freund befindetsich wohl," unterbrach ihn Redgauntlet, „vielleicht erlaube ichEuch, ihn zu sehen, wenn Ihr Euch nur ruhig einem Schick-sal unterwerfen wollt, welches unvermeidlich ist."