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völlig einer wandelnden Vogelscheuche glich, während diedünne abgemagerte Figur Nanly Ewarts, mit der Todten-blässe ans seinen Wangen, und dem Feuer der Rache in sei-nen Augen einen schauderhaften Contrast mit dem lächerlichenGegenstand seiner Verfolgung bildete.
Redgauntlet warf sich zwischen sie. „Was ist denn dasfür eine Tollheit?" sagte er. „Steckt Euer» Hirschfängerein, Kapitän! Ist jetzt die Zeit, sich zu betrinken, und Hän-del anzufangen, oder ist so ein erbärmlicher Kerl ein passen-der Gegner für einen Mann von Mnth?"
„Ich bitte um Verzeihung," sagte der Kapitän, seine Waffeeinsteckend; — „ich bin wohl ein wenig zn weit gegangen,— aber um die Veranlassung zu verstehen, müßte man inmeinem Herzen lesen können, und dieß wage ich kaum selbstzu thun? Aber der Elende ist sicher vor mir, der Himmelhat sich an uns Beide» gerächt." —
Während er so sprach, begann Peter Peebles, der ausFurcht anfangs hinter Redgauntlet gekrochen war, seine Gei-ster wieder zu sammeln. Er zupfte seinen Beschützer amAermel. „Mr. Hernes, Mr. Herries," flüsterte er hastig,„Ihr habt mir einen großen Dienst geleistet, und wenn Ihrmir in meiner Bedrängniß noch einen andern leisten wollt,so will ich das Fäßchen Branntwein vergessen, das Ihr undKapitän Sir Henry Redgauntlet damals ausgetrunken habt.Ihr sollt eine Quittung dafür und noch eine große Belohnunghaben, und wenn ich Euch auch auf dem Krenzplah in Edin-burg herumgehen, oder vor dem hohen Gerichtshof stehensähe, so sollten nicht einmal die Daumschrauben mir in'sGedächtniß zurückbringen, daß ich Euch an jenem Tage dieWaffen tragen sah."
Er begleitete dieß Versprechen mit einem so starken Zupfen