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22 (1852) Redgauntlet
Entstehung
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Hörensagen in der Gegend umher zusammcngestoppelt. Ihrseid ein Rechtsgclehrter, und kennt die Gefahr, die ein katho-lischer Priester läuft, den seine Pflicht an diese blutigen Uferführt/'

Ja wohl bin ich ein Rechtsgelehrter," sagte Fairford,aber eben diese achtnngswerthe Beschäftigung bürgt dafür,daß ich weder ein Aufpasser, noch ein Spion bin. Hier istein hinreichender Beweis, daß ich den Pater Buvnaventnragesehen habe."

Er übergab Redgauntlet Bnonaventura's Brief, und be-obachtete ihn während des Lesens genau.Tolle Bethvrung!"murmelte er für sich mit Blicken, in denen sich Kummer, Aengst-lichkeit und Mißfallen ausdrückten.Bewahre mich der Him-mel vor der Unbesonnenheit meiner Freunde," sagte der Spa-nier,gegen meine Feinde kann ich mich selbst schützen."

Er las sodann den Brief aufmerksam, und blieb zwei oderdrei Minuten lang in Gedanken verloren, indeß irgend einwichtiger Plan anfzudämmern und auf seinem Gesichte sichzu lagern schien. Er hob den Finger gegen seinen Traban-ten, Christa! Nixon, der sein Signal durch einen raschen Winkerwiederte, und sich dann mit einigen aus dem Gefolge Fair-fvrd so sehr näherte, daß dieser fürchtete, sie würden Handan ihn legen.

In diesem Augenblick hörte man einen Lärm aus demInnern des Hauses, und plötzlich stürzte Peter Peebles heraus,verfolgt von Nanty Ewart mit gezogenem Hirschfänger, unddem würdigen Quäker, der mit eigener Gefahr fremdes Un-heil zu verhüten suchte.

Eine sonderbarere und zugleich komischere Gestalt kannman sich nicht denken, als die des Peter Peebles, der so schnell,als seine ungeheuren Stiefel es zuließen, dahcrstolperte, und