Druckschrift 
22 (1852) Redgauntlet
Entstehung
Seite
574
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dann: »Gott verzeih' mir's, ich bin so unhöflich gewesen,nicht auf Eure Gesundheit zu trinken. Ich glaube, der Quä-ker hat mich mit seinem ungezogenen Wesen angestcckt; erwar im Begriff, ein zweites Glas zu füllen, als er seineHand von seinem neuen Freund zurückgehalten sah, welchersagte:Nein, nein, Freund, ehrliches Spiel ist das beste;Geduld ein wenig, wenn's gefällig ist." Er füllte das Glasfür sich selbst, und leerte cs so tapfer, als Peter es nur im-mer hätte thun können.Was sagt Ihr dazu, Freund?"fuhr er fort, indem er sich zu dem Quäker wandte.

Nichts, Freund," erwiederte Josua,es ging deine Kehlehinab, nicht die meinige, und ich habe nichts über das zu sa-gen, was mich nichts angeht, wenn du aber menschlich bist,so wirst du diesem armen Menschen nicht die Mittel zurSchwelgerei reichen. Bedenke doch, daß sie ihn von der Thürestoßen werden, wie einen heimath- und herrenlosen Hund,und daß er dann auf der Straße oder an dem Ufer sterbenkann. Wenn du ihn durch deine Mittel unfähig gemacht hast,sich selbst zu helfen, so wirst du nicht unschuldig sein an sei-nem Blut."

Meiner Treu, Breitkrämpe, du hast Recht, glaube ich,und der alte Herr da in der Flachsperücke soll nichts mehrvon diesem Tröster erhalten. Ueberdicß haben wir heute Ge-schäfte vor, und dieser Bursche, so dumm er aussieht, kanndoch eine Nase haben, um das alles zu riechen. Hört, Va-ter, wie ist Euer Name, und was führt Euch in diese abgele-gene Ecke?"

Meinen Namen mag ich nun nicht gerade nennen," sagtePeter,und was mein Geschäft betrifft, aber hier istja noch ein Tröpfchen Branntwein im Glase, es wäre unrecht,es der Aufwärterin zu lassen, die lernte nichts Gutes dabei."