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Sicherheit, vielleicht das Leben meines theuerstcn Freundesbetrifft."
„Findet Ihr irgend Bedenken, mich mit der Ursache EurerReise bekannt zu machen?" sagte Pater Buonaventura. „MeinRath könnte Euch nützlich sein, und mein Einfluß bei diesenbeiden Herren ist bedeutend."
Fairford schwankte einen Augenblick, erwog in der Eiledie Umstände, und kam z» dem Schluffe, daß es ihm vielleichtVortheil gewähren könnte, sich diese Person geneigt zu machen,während er auf der andern Seite nichts wagte, wenn er ihrden Gegenstand seiner Reise mittheilte. Nachdem er daherkürzlich die Hoffnung ausgesprochen hatte, Mr. Buonaventurawürde das nämliche Vertrauen gegen ihn beweisen, das ervon ihm verlange, gab er ihm kurz Nachricht von DarsieLatimer, — von dem Geheimniß, das über seiner Geburtwalte, — und von dem Unglück, das ihn betroffen hatte;endlich von seinem eigenen Entschluß, seinen Freund anfzu-suchen und zu befreien, wenn auch mit Gefahr seines eigenenLebens.
Der katholische Priester, dessen Sitte es zu sein schien,jede Unterredung zu verwickeln, zu der er nicht selbst denAnstoß gegeben hatte, machte keine Bemerkungen über daswas er hörte, sondern that nur ein paar abgerissene Fragen,wo Alans Erzählung ihm nicht recht klar schien; dann erhober sich von seinem Sitze, ging zweimal im Zimmer auf undab, und murmelte mit Nachdruck zwischen den Zähnen dasWort: „Tollkopf!" Augenscheinlich aber war er gewöhnt, alleheftigen Bewegungen zu beherrschen, denn er wandte sich imAugenblick mit der größten Unbefangenheit an Fairford.
„Wenn Ihr glaubt," sagte er, „ohne Euer Wort zu brechen,so handeln zu können, so wünsche ich, Ihr möchtet die Güte