Als ihm gestattet wurde, ein Glas Wein zu trinken, wardieser von vorzüglicher Qualität; eine von jenen sonderbaren,altvaterischen, mit Spinngeweben überzogenen Flaschen wurdebei dieser Gelegenheit vorgcbracht, welche nur »och in denGewölben aller Landsitze zu finden sind, wo sie seit mehr alseinem halben Jahrhundert in ungestörter Verborgenheit ge-legen haben mögen.
So angenehm indessen der Aufenthalt zu Fairladics füreinen Kranke» sein mochte, so war er es doch, wie sein jetzi-ger Inwohner bald bemerkte, nicht in eben dem Grade füreinen Genesenden. Als er das Erstemal, so wie er nur ausdem Bette kriechen konnte, an das Fenster trat, so war dieseseng vergittert und gestattete keine Aussicht, als auf einenkleinen gepflasterten Hof. Dieß war nichts Auffallendes, dennviele alte Häuser an der Grenze hatten ihre Fenster auf die-selbe Art geschützt- Dann aber bemerkte Fairford, daß Jederder in's Zimmer trat, oder cs verließ, die Thüre mit großerSorgfalt jedesmal verschloß; und einige Aeußcrungen, die ermachte, in der Gallerie oder auch im Garten umhcrzugehen,wurden von den Damen sowohl als von ihrem Premiermi-nister, Mr. Ambrosius, so kalt ausgenommen, daß er wohl sah,eine solche Ausdehnung seiner Vorrechte als Gast würde ihmnicht gestattet werden. Voll Begierde, sich zu versichern, obdiese außerordentliche Gastfreundschaft ihm das Vorrecht, freizu handeln, gestatten würde, kündigte er diesem wichtigen Be-amten nebst herzlichem Danke für die Sorgfalt, womit er be-handelt worden war, seine» Vorsatz an, am nächsten MorgenFairladics zu verlassen, und verlangte nur als eine Fort-setzung der Gunstbezeugungc», womit er überschüttet wordenwar, ein Pferd bis in die nächste Stadt, und versicherte Mr.Ambrosius (hier drückte er ihm drei Guineen in die Hand,